Der Krisenplan soll für die Betroffenen ein Instrument sein, ihre Krankheitsphasen durch Reflexion besser in den Griff zu bekommen. Er kann aber auch für Angehörige und Freunde hilfreich sein, da diese dann im voraus wissen, worauf sie achten müssen und welches Vorgehen im Krisenfall gewünscht wird. Der Krisenplan kann bei einer zukünftigen Krise einen Klinikeintritt verhindern oder dazu beitragen, dass er weniger traumatisch verläuft. Er kann dazu dienen, dass individuelle Wünsche und Bedürfnisse der PatientInnen wahrgenommen und respektiert werden.
Quellen:
Bäuml, Pitschel-Walz, Psychoedukation bei schizophrenen Erkrankungen, Schattauer, Stuttgart, 2003
Andreas Knuf, Ulrich Seibert, Selbstbefähigung fördern, Empowerment und psychiatrische Arbeit, Psychiatrie-Verlag, Bonn, 2000
Andreas Knuf, Anke Gartelmann, Bevor die Stimmen wiederkommen, Psychiatrie-Verlag, Bonn, 2003